"Die Maulwürfe" - Verein zur Förderung von Kunst und Kultur in Neuötting e.V.
"Die Maulwürfe" - Verein zur Förderung             von Kunst und Kultur in Neuötting e.V.

 

 

Das Schriftbild in den einzelnen Seiten ist auf die Darstellung an einem PC ausgerichtet. Bei kleinen Geräten (z.B. Smartphones) kann deshalb ein Verrücken einzelner Zeilen nicht ausgeschlossen werden. Ich bitte um Ihr Verständnis. Die Angabe von Daten bei Personen (bei Rubriken "Personen" und "Potpourri") erfolgt stichwortmäßig. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte einschlägigen Medien. W.D.

 

 

 

 

 

THEMEN auf dieser Seite

 

 

Name des Vereins

 

Kunst und ihre Bereiche

 

Was bedeutet Kultur?

 

Kulturhauptstädte Europas

 

Das neue Sachbuch

 

Begriffe

 

Ereignisse

 

Theater (Faszination)

 

Kino (Faszination, aktuelle Filme, Archiv)

 

 

 

 

 

 

 

                      N a m e  d e s  V e r e i n s

 

 

Warum erhielt unser Verein den Namen "Die Maulwürfe"?. Diese Frage stellt sich, wenn jemand vom Verein Kenntnis erlangt. Auskunft hierzu gibt ein Exkurs, den Frau Elisabeth Turba-Bernhardt anlässlich des 1-jäh-

rigen Bestehens des Vereins Ende Mai 1990 erstellt hat. Diesen Exkurs möchten wir hier wörtlich wiederge-

ben:

 

"Manch einer mag sich wundern, wie die geschätzten Maulwürfe, Mitglieder des hiesigen Vereins für Kunst und Kultur,  wohl an Ihren Namen geraten sind. Es sei mir als nahestehendem Betrachter gegönnt, diese Frage zu beleuchten und einige Gedanken über jene bemerkenswerten Tiere anzustellen.



"Maul" leitet sich vom mittelhochdeutschen "Molt", das heißt Erde, ab. Es handelt sich folglich um Erdwer-

fer. Auch die Jubilare sind ja ihrer Neuöttinger Erde verbunden und trachten danach, sie durch ihre An-

strengungen ein wenig aufzulockern.

 

Die rattengroßen Tiere mit dem plumpen, bodennahen Rumpf sind in Europa, Nordamerika und Asien be-

heimatet, also international wie das Programm der menschlichen Namensvettern, das Beiträge aus Ruß-

land, Spanien, München und Niederbayern enthielt. Durch ihre gefälligen Bauwerke bereichern die Maul-

würfe die Infrastruktur der ländlichen Regionen, vergleichbar den Denkmälern, welche die gleichnamigen Organisatoren mit kulturellen Höhepunkten in der hiesigen Kunstlandschaft errichten.

 

Maulwürfe verspeisen mit Vorliebe Insekten, wobei hier im regionalen Feinschmeckerressort noch eine Lücke zu schließen wäre, und graben, bewegen sich, orten mittels ihrer schaufelartigen Vordergliedmaßen, was auf ihr einnehmendes Wesen hinweist. Sie bewohnen kugelförmige Höhlen. Dies mag bei oberflächli-

cher Betrachtung wenig zweckmäßig erscheinen, wie auch die Räumlichkeiten Neuöttings, wo sich Kunst entfalten soll, auf den ersten Blick ungeeignet erscheinen.

 

Der Kontrast jedoch verstärkt die Wirkung. Man vergegenwärtige sich nur den immensen Eindruck, den eine mongolische Jazzvirtuosin mit einer aufs Haupt geschmiedeten Schallplatte den einheimischen Resi-

duen eines örtlichen Gasthaussaales hinterließ.

 

Die Blindheit allerdings dürfen wir nicht als gemeinsames Merkmal der tierischen und menschlichen Maulwürfe ansehen, wenn man davon absieht, daß letztere mit blinder Sicherheit die richtige Wahl der Kunstgenüsse treffen.

 

Eine letzte und wesentliche Gemeinsamkeit sei keinesfalls vergessen - jegliche Maulwürfe halten keinen Winterschlaf und ihre emsige Tätigkeit wird unsere kalten Monate beleben."

soweit Frau Turba-Bernhardt.

 

 

Zusammenfassend kann man also sagen, daß entsprechend den Verhaltensweisen und Eigenschaften der tierischen Namensgeber der Verein "Die Maulwürfe"

 

heimatverbunden, aber auch

weltoffen und international ist (was z.B. ihr Programm betrifft),

immer bestrebt ist, abwechslungsreiche und hochwertige Kunst-

und Kulturveranstaltungen (soweit im finanziellen Rahmen und

räumlich geeignet) zu ermöglichen,

ein einnehmendes Wesen hat und außerdem bestrebt ist,

Kunst und Kultur der Bevölkerung jederzeit zu vermitteln (sei es

in Form von Veranstaltungen oder durch Informationen mittels 

der Homepage).

 

Der Verein wird sich weiterhin bemühen, diesen Ansprüchen gerecht zu werden. 



P.S.: Ich möchte noch darauf hinweisen, dass sich zahlreiche Vereine in Deutschland die Bezeichnung "Maulwürfe" als Namensgeber für ihren Vereinsnamen gewählt haben.

 

 

 

 

 



                                     K u n s t

                        Welche Kunstgattungen gibt es?

 

Sieht man sich die einschlägige Literatur an, so kann heute von folgenden Bereichen, in denen künstleri-

sches Wirken erfolgt, ausgegangen werden:

 

 

  Bildende Kunst    

Malerei, Grafik, Bildhauerei, Architektur, Kunsthandwerk, Fotografie

   
             
  Musik          
             
  Literatur          
             
  Darstellende Kunst     Schauspielkunst (Theater, Film, Hörspiel); Tanz, Kleinkunst    
             
  Oper    

bestehend aus den Elementen, darstellende Kunst - Schauspielerei-, 

Bildende Kunst -Bühnenbild- und Literatur (Libretto)

   
             
             

Möglich ist meiner Meinung nach auch folgende Einteilung:

 

 

 

Baukunst Architektur
   
Bildende Kunst Malerei, Zeichnen, Holzschnitzerei
   
Grafik Druck und Druckverfahren, Handbuchbinderei
   
Darstellende Kunst Theater, Film (Kino, TV)
   
Musik Klassik, populäre Unterhaltungsmusik ab dem 20. Jahrhundert
   
Kunsthandwerk Handarbeiten (sticken, nähen, stricken, häkeln, klöppeln)
   
Sonstiges Handwerk weben, töpfern, Glasmalerei
   

                                                                                   

 

Das Kunstgewerbe bezeichnet man auch oft als angewandte Kunst. Ob die Medien Fernsehen und Internet als eigene Kunstformen zu bewerten sind, ist schwierig. Sind sie eigene Kunstformen oder sind sie lediglich Plattform zur Vermittlung anderer Kunstbereiche (z.B. durch Ausstrahlung von Spielfilmen)?

 

 

 

 

 

 



                  K U L T U R ?  K U L T U R !

 

Unser Verein heißt "Verein zur Förderung von Kunst und Kultur". Interessant ist, was alles mit dem Begriff "Kultur" in Verbindung gebracht werden kann. Ich habe mal die wichtigsten Begriffe, die im Duden stehen,

zusammengetragen, sortiert und geordnet. Es finden sich Begriffe wie z.B. Kulturstrick, Kulturmorphologie oder Kulturalverfahren. Erklärungen hierzu folgen nach den beiden Schaubildern. W.D.

 

Schautafel (SEITE 1).pdf
PDF-Dokument [167.0 KB]
Schautafel (SEITE 2).pdf
PDF-Dokument [86.3 KB]

 

Einige Erklärungen zu den Begriffen in den Schautafeln:

 

Kulturbegriffe.pdf
PDF-Dokument [49.5 KB]

 

Allgemein gesprochen, handelt es sich bei Kultur um alles, was der Mensch gestaltend hervorbringt. Daß die einzelnen Länder und Völker verschiedene Kulturen haben, wird meines Achtens in folgenden Berei-chen sichtbar, in denen eigenständiges kulturelles Gestalten und Verständnis Verwendung findet:

Werte, Erziehung, Brauchtum, Gastronomie, Entertainment, Freizeitverhalten, Leistungssport, Kunst und Religion.

 

 

 

 

 

        K u l t u r h a u p s t ä d t e  E u r o p a s 

 

 

Das Europäische Parlament und der Europäische Rat beschlossen im Jahr 1985, jährlich 2 europäische Städte "Kulturhauptstädte Europas" zu nennen. Ziel ist es, der Bevölkerung diese Städte hinsichtlich ihrer Kultur näherzubringen. Folgende deutschsprachige Städte bzw. Regionen wurden bisher mit dem Titel Kulturhauptstadt Europas versehen: West Berlin (1988), Weimar (1999), Graz (2003), Linz (2009) und Essen (Ruhrgebiet, 2010). Für das Jahr 2017 wurden Aarhus (Dänemark) und Paphos (Zypern) als Kultur-

hauptstädte festgelegt. 2018 wurden die beiden Städte Leeuwarden (Niederlande) und Valletta (Malta) zu Kulturhauptstädten Europas bestimmt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                   D a s  n e u e  S a c h b u c h                                         Neuerscheinungen Mai

 

 

Jedes Jahr erscheinen mehrere Tausend neue Sachbücher und Belletristika. Natürlich können nicht alle besprochen oder aufgelistet werden. Die Qualität der Publikationen ist auch unterschiedlich. Aber bei manchen lohnt es sich, einen genauen Blick darauf zu werfen.

 

 

 

Titel Autor Verlag Thema
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       

                                 B e g r i f f (e)

 

 

Oftmals hört man in den Medien oder sonst im Alltag von einem Artikel, einem Teil der Natur oder von Ab-

straktem, dessen Bedeutung oder Eigenschaft einem nicht geläufig ist. Unter dieser Rubrik werde ich diese näher erläutern.                                                                                     

 

 

 

 

 

 

 

 

                              E r e i g n i s (s e)

 

 

An  dieser Stelle werden bedeutende Ereignisse (z.B. Feste, kirchliche Feiertage, Brauchtum, Jubiläen usw.) bei Bedarf näher erläutert.

 

 

 

                                           16. - 31. Mai

 

 

Tag   Ereignis
     
21.Mai 1968  

Peter-Ernst Eiffe wird gern als erster deutscher Graffitikünstler bezeichnet. 1968 brachte er an verschiedenen Einrichtungen (z.B. Straßenschilder, Briefkästen) in Hamburg seine Graffitis, die meist aus Sprüchen bestanden, an. Am 21. Mai dieses Jahres wurde er verhaftet.

     
25. Mai 1948  

Die Deutsche Zentrale für Fremdenverkehr wurde gegründet. Dieser eingetragene Verein mit Sitz in Frankfurt am Main, heutige Bezeichnung "Deutsche Zentrale für Tourismus" vertritt das Reiseland Deutschland nach außen und wird zu einem Großteil vom BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) finanziert.

     
27. Mai 1843  

Der schottische Uhrmacher Alexander Bain erhielt das erste Patent für ein Faxgerät.

     
27. Mai 1968  

Der erste Geldautomat in Deutschland wurde an diesem Tag von der Kreissparkasse Tübingen in Betrieb genommen.

     
31. Mai 1968  

An diesem Tag begann das Container-Zeitalter im Hamburger Hafen. Das Vollcontai-nerschiff, die "American Lancer", legte am Buchardkai an.

     
     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                   T h e a t e r

 

Worin liegt eigentlich die Faszination von Theater? Hier sind einige eventuelle Gründe:

 

 

Im Gegensatz zum Film erlebt man eine "Live" - Aufführung.

 

Man hat reichlich Gesprächsstoff hinterher (eventuell über Werktreue, Kostüme, Schauspieler, Bühnenbild usw.).

 

Ein Gemeinschaftserlebnis mit vielen Gleichgesinnten ist immer was Besonderes.

 

Weil Aufführungen verschiedene Atmosphären vermitteln: Bei Kälte und Hitze in einem historischen Saal, bei Wärme an historischer Stätte (z.B. Burg) bei einer Freiluftaufführung.

 

Weil man sich immer wieder mal gern in Schale wirft.

 

Weil jede Aufführung beim Betrachter Gefühle auslöst: Heiterkeit, Schmunzeln, Nachdenklichkeit

 

Weil es so viele Arten von Theater gibt (Sprech-, Musik-, Tanz-, Figuren-, Improvisations-) und man sich deshalb die Art der Unterhaltung aussuchen kann.

 

 

 

 

 

                                       K i n o

 

Warum soll man eigentlich ins Kino gehen? Hier sind einige eventuelle Motive:

 

 

Man muss nicht an einem Türsteher vorbei, der entscheidet, wen er einläßt, da er vorgibt, dass es sich um eine "exklusive" Veranstaltung (z.B. Geburtstagsfeier oder Club-Veranstaltung mit Mitgliedsausweis) han-dele, was nicht der Fall ist (und der damit gegen das Grundrecht der Freizügigkeit verstößt). 

 

Die Leinwand ist viel größer als der Bildschirm zuhause und ermöglicht deshalb Sehgenuss auch in den Details.

 

Der Hauptfilm wird nicht durch Werbung unterbrochen.

 

Der Nachspann, der z.B Aufschluss über Besetzung und Soundtrack gibt, wird in voller Länge gezeigt.

 

Man muss sich für den Kinobesuch nicht in Schale werfen. 

 

 

 

 

 

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